Eifel-Mosel-Tour 1954
Eifel-Mosel-Tour 1954
Die legendäre Klassenfahrt vor dem Abitur, mit Onkel Paul und einer Fahne. Menschliches wurde kaum ausgelassen.
Aktivitäten der Klasse
Aktivitäten der Klasse
Segelfliegen, Bakteriologie, Literatur, Sprachen waren nur einige der Aktivitäten außerhalb der Schule
Das Theater als lebendige Bildungsanstalt
Es waren die Theateraufführungen des Aias von Sophokles und der Mostellaria (das Hausgespenst) von Plautus, aktiv und mit schauspielerischem Elan der Mitwirkenden, die zu den wichtigen Ereignissen unseres Schülerdaseins gehören, aus der Primanerzeit, damals, 1954-1955. Sie enstanden anläßlich des Schule nachsehen kann, absolut üblich, z.B. Andorra von Max Frisch. Damals war das eigenartig und einzigartig, und, soviel ich weiß, waren diese Aktivitäten erstmalig an der Schule. Sie gingen wohl zurück auf unsere zwei altsprachlich herausragenden Lehrer, Dr. Gohlke und Dr. Assmann (Onkel Paul und Bömmel), fielen aber auf einen äußerst fruchtbaren Boden bei den Schülern. Der Chronist allerdings war nicht mit von der Partie, er hatte wohl andere Interessen, auch war er als Neusprachler des Altgriechischen nicht so mächtig...
Aber für die anderen war es wohl eine großartige - weil er- und gelebte - Begegnung mit dem Altertum, oder wie es Bömmel im Prolog zum Hausgepenst ausdrückte:
" Eins ist not: nicht philologisch-bänglich
lese man die klassischen Autoren,
lieber halte man sich unbedenklich
an den Geist, aus dem sie einst geboren..."
So wurde es nicht nur zu einem Erlebnis mit Fortsetzungen, denn wegen der enormen Resonanz kam es auch zu "Gastspielen" außerhalb Mindens (Münster), sondern die Primaner wurden wegen der Leistung auch zu Vorbildern für nachfolgende Scholaren, was sich in den Prüfungen und auf den Abschlussfeiern rühmlich niederschlug.
Die Aufführungen:





